4. Juni 2017

Elefant - Ein Miniatur-Wesen schleicht sich in unsere Herzen


Hardcover Leinen 
352 Seiten 
erschienen am 18. Januar 2017 

978-3-257-06970-9 

€ (D) 24.00 / sFr 32.00* / € (A) 24.70 


Klappentext:

Ein Wesen, das die Menschen verzaubert: ein kleiner rosaroter Elefant, der in der Dunkelheit leuchtet. Plötzlich ist er da, in der Höhle des Obdach­losen Schoch, der dort seinen Schlafplatz hat. Wie das seltsame Geschöpf entstanden ist und woher es kommt, weiß nur einer: der Genforscher Roux. Er möchte daraus eine weltweite Sensation machen. Allerdings wurde es ihm entwendet. Denn der burmesische Elefantenflüsterer Kaung, der die Geburt des Tiers begleitet hat, ist der Meinung, etwas so Besonderes müsse versteckt und beschützt werden.

Inhalt:

Die Geschichte startet im Jahre 2013 und endet am 18. Dezember 2018. 
Der Genforscher Roux möchte einen rosaroten Elefant, der Nachts leuchtet zeugen. Dafür landet sein Weg in Zirkus Pellegrini, in dem er die Elefantenkuh Asha als Leihmutter aussucht. 
Asha wird mit dem Embryo befruchtet. 
Der burmesische Elefantenflüsterer Kaung begleitet Asha durch ihre Schwangerschaft. Dr. Reber der in einem bestimmten Ryhtmus Ultraschallaufnahmen von Asha macht, bemerkt, dass das Baby-Elefant im Bauch nicht wächst. Er ist der Meinung, dass es nicht überleben wird, auch wenn es geboren wird. 
Roux ist es egal. Denn er ist davon entzückt, dass das Elefanten-Baby klein bleibt. Denn nun kann er, neben der Sensation, den er mit einem rosaroten Elefanten erwartet, das Miniatur-Wesen auch noch als Spielzeug verkaufen.

Kaung der absolut davon überzeugt ist, dass der rosarote Elefant heilig ist, überredet Dr. Reber dazu, ihn vom Zirkus wegzubringen und Roux zu entwenden. 

Dr. Reber passt als erstes auf den Elefanten bei sich auf. Kaung lässt heimlich Milch für den kleinen Elefanten, der gerade mal 40 cm hoch, und 30 cm breit ist, bringen. 
Währenddessen gibt Roux keine Ruhe. Er möchte das Experiment erneut starten und sucht erneut Asha dafür aus. 
Irgendwann wird der Zirkusdirektor Pellegrini von einem seiner Mitarbeiter darauf aufmerksam gemacht, dass Kaung heimlich Milch an einen anderen Mann übergibt. Somit fallen Dr. Reber und Kaung auf und dann beginnt eine wahnsinnige Verfolgungsjagd nach dem Elefanten.
Dr. Reber bringt den Elefanten in die städtische Obdachlosenszene und setzt ihn dort in einer Höhle ab. 
Dr. Reber ertrinkt nach dieser Verfolgungsjagd, jedoch ist Sabu (so wird der Elefant später heißen) von Roux nicht mehr auffindbar. Somit, gerettet.

Schoch findet einen rosaroten Elefanten in seiner Höhle ...


Fritz Schoch ist ein Investmentbanker, der nach seiner Trennung von seiner Frau schon seit zehn Jahren auf der Straße lebt und Alkoholiker ist. Somit ist es überhaupt nicht wunderlich, dass er denkt, dass er mal wieder zuviel getrunken hat, als er auf einmal einen rosaroten Elefanten in seiner Höhle entdeckt. 

Nach ein paar Stunden wird Schoch klar, dass er nicht halluziniert. Er denkt, dass irgendetwas mit dem Elefanten nicht stimmt und bringt ihn in die "Gassenklinik", in der Dr. Valerie Sommer ehrenamtlich sich um die Tiere der Obdachlosen kümmert. 

Sabu im Villenviertel von Zürich ...


Valeries Eltern waren wohlhabend und besitzen eine Villa im Zürichberg. Sie bringt Schoch und Sabu zu dieser Villa. Sie selbst lebt seit 22 Jahren nicht mehr dort und kann noch nicht mal eine Nacht dort übernachten. 

Sie kündigt ihren Job im Hospital und geht nur noch zu der Gassenklinik, damit sie jeden Tag Schoch und dem Elefanten Nahrung bringen kann. Viele Tage halten sie sich dort versteckt. Schoch begeht den Fehler nach seinem Verschwinden, an einem Tag der Sehnsucht zu den Obdachlosen zu gehen. Dort wird er von Bolle gesehen. Dass Schoch mit einem rosaroten Elefantenspielzeug gesehen wurde, spricht sich sehr schnell rum und somit geht die Verfolgung weiter. Mit Kaungs Hilfe, der mittlerweile Valerie in der Gassenklinik als Hundeflüsterer hilft, arbeitet, werden sie den Elefanten nach Myanmar bringen. In dieser Stadt wird Sabu Barisha gehuldigt.

Meine Meinung

Ich fand das Buch sehr spannend. Von Anfang an war klar, wer der Böse und der Gute in dieser Geschichte ist. Dass das Buch, welches aus drei Teilen besteht, zwischen den verschiedenen Szenen und Orten hin und her springt, verleiht dem ganzen eine spannende Entwicklung, welches dazu führte, dass ich das Buch nicht aus der Hand lassen wollte. Am Ende des zweiten Teiles, stirbt Doktor Reber, was mich schon ein wenig traurig gemacht hat.
Ich muss an dieser Stelle erwähnen, dass ich vorher noch nie ein Buch von Suter gelesen habe. Es hat sich nicht ergeben. Somit steht fest, dass das nicht mein letztes Suter-Buch wird.

Ich bedanke mich an dieser Stelle beim Diogenes Verlag für das Rezensionsexemplar.


- so many books, so little time.






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