7. Juni 2013

Gelesen/Okudum: Timur Vermes - Er ist wieder da




Bu kitabın Türkiye'de olup olmadığını bilmiyorum fakat büyük ihtimal yoktur. Ama şunu söylemeliyim ki, eğer olurda bir gün türkçeye çevrilirse muhakkak okuyun. 2011 yılında bir inşaat alanında aniden uyanan Hitler ölümünden sonra birden yeni Almanya ile karşılaşır ve sokakta gezen yabancıların ne kadar çoğaldığını şaşkınlıkla idrak eder. Ne sevdiği vardır, ne zamanında kurduğu parti, nede bildiği gazeteler.
Olaylar gerçekten de komik bir dille anlatılıyor fakat bir yandan da düşündürüyor.
Hitler gerçeğini aklınızda bulundurunca bazı okuduğunuz bölümlerde hem kahkahalara boğuluyorsunuz, hemde tüyleriniz ürperiyor.
Çok sevdim ben bu kitabı.



Man läuft unbewusst wie jedes Mal in einem Buchladen herum und sieht auf einmal in den Regalen dieses Buch. Natürlich ist das Cover sehr gut gestaltet und erweckt das Interesse. Wenn man sich dann auch noch
den Klappentext durchliest, dann will man es unbedingt lesen.

Klappentext:
Sommer 2011. Adolf Hitler erwacht auf einem leeren Grundstück in Berlin-Mitte. Ohne Krieg, ohne Partei, ohne Eva. Im tiefsten Frieden, unter Tausenden von Ausländern und Angela Merkel. 66 Jahre nach seinem vermeintlichen Ende strandet der Gröfaz in der Gegenwart und startet gegen jegliche Wahrscheinlichkeit eine neue Karriere - im Fernsehen. Dieser Hitler ist keine Witzfigur und gerade deshalb erschreckend real. Und das Land, auf das er trifft, ist es auch: zynisch, hemmungslos erfolgsgeil und auch trotz Jahrzehnten deutscher Demokratie vollkommen chancenlos gegenüber dem Demagogen und der Sucht nach Quoten, Klicks und "Gefällt mir"-Buttons. Eine Persiflage? Eine Satire? Polit-Comedy? All das und mehr: Timur Vermes' Romandebüt ist ein literarisches Kabinettstück erster Güte.  

Da ich eine Person bin, die mittlerweile nur noch bei ihren Zugfahrten Bücher liest, konnte ich während dessen auch beobachten, wie die Menschen auf jemanden reagieren, die auf einmal ein Buch aus ihrer Tasche holt, dessen Vordergrund die Frisur von Hitler zeigt.
Man erntet leicht verwirrte Blicke und die, die das Buch gelesen haben lächeln einen an.

Hier eine Stelle aus dem Buch, die mich zum Lachen gebracht hat.

"Sie haben keinen Pass? Keinen Personalausweis? Wie gibt's denn so was?"
"Ich habe nie einen gebraucht."
"Waren Sie denn nie im Ausland?"
"Aber sicher, Polen Frankreich, Ungarn ..."
"Ja gut, das ist ja innerhalb der EU ..."
"Oder in der Sowjetunion."
"Und da kamen Sie ohne Pass rein?"
Ich überlegte kurz.
"Ich kann mich nicht erinnern, dass mich jemand danach gefragt hätte", antwortete ich gewissenhaft.
"Seltsam. Aber Amerika! Ich meine, Sie sind sechsundfünfzig - waren Sie nie in Amerika?"
"Ich hatte es ernstlich vor", sagte ich indigniert, "aber ich wurde dann leider aufgehalten."
 
07.06.2013 | Ahu Kader 
 
 

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